SPD-Kreistagsfraktion besuchte gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft „Chance“

Veröffentlicht am 03.06.2010 in Kommunalpolitik

„Chance“ wurde im März 1995 gegründet als Instrument, Arbeitsmöglichkeiten und geeignete Qualifizierungsangebote für Erwerbslose zu schaffen, nachdem die steigenden Zahlen der Sozialhilfeempfänger in jenen Jahren der Stadt Gronau finanziell nahezu über den Kopf wuchsen.

Damals war „Chance“ mit einem Startkapital von lediglich 50.000 Mark und vier Mitarbeitern gestartet. Nun konnte deren Geschäftsführerin Ira von Borczyskowski den Besuchern aus dem Kreistag berichten, dass derzeit Beschäftigungsfelder für rund 250 Mitarbeiter gesichert sind und erweitert werden, und dass „Chance“ bis heute rund 4.200 Arbeitslose beitragspflichtig beschäftigen und mehr als 1.000 Arbeitslose dauerhaft in Arbeitsverhältnisse vermitteln konnte.

Die SPD-Kreistagsfraktion mit ihrer Vorsitzenden Ursula Schulte konnte sich ein Bild von allen drei Standorten der „Chance“ machen: Die erste Station war der Recyclinghof in Epe mit dem Papierrecycling (in Kooperation mit der kreiseigenen EGW), der Brennholzgewinnung, verschiedenen Beschäftigungsprojekten, die den Mitarbeitern Tagesstrukturen geben, Bildungsmaßnahmen im Bereich Lager/Logistik und den Gabelstapler-Kursen, die mehrmals im Jahr stattfinden. Anschließend ging es zum „KaDeCe“ – dem „Kaufhaus der Chance“ in Gronau. Dort betreibt die Gesellschaft ein Möbellager, eine Holzwerkstatt, eine Bauteilbörse und ein Trainingscenter, in dem unter anderem auch berufsbezogene Sprachkenntnisse für Beschäftigte mit Migrations-Hintergrund angeboten werden.

Im Wirtschaftzentrum Gronau (WZG) befinden sich die Bereiche Arbeitnehmerüberlassung, Integrationskurse-Alphabetisierung, die Kindertagesstätte „Rappelkiste mit zehn U-3 und 20 Ü-3-Plätzen sowie die EDV-Schulungen. Dort fand die abschließende Diskussion und Fragerunde mit den Mitarbeitern der „Chance“-Leitungsebene statt. Themen wie „für und wider Zeit- und Leiharbeit“ und Einführung des Mindestlohns waren dabei besonders von Interesse.

 
 

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Ursula Schulte, MdB

Ursula Schulte, MdB
Wahlkreis 126 Borken II

Junge Menschen haben ja bekanntlich noch Träume. Es ist schön, wenn man sie dabei unterstützen kann, diese zu verwirklichen. Für den 17-jährigen Schüler Jan Spiegelhoff aus Rhede geht nun ein großer Traum in Erfüllung: Er wird ein Jahr in den Vereinigten Staaten von Amerika verbringen, dort zur Schule gehen und in einer Gastfamilie leben. Ermöglicht wird ihm das durch das Parlamentarische Patenschafts-Programm von Deutschem Bundestag und US-Kongress, in dessen Rahmen ich Jan auswählen durfte.

Jan ist ein überaus engagierter und motivierter junger Mann. Davon konnte ich mich bei unserem Treffen in Rhede überzeugen. Ich bin ganz sicher, dass er ein hervorragender Botschafter für unser Land sein wird. Ich wünsche ihm schon jetzt viele wunderbare Erfahrungen und eine unvergessliche Zeit in den USA.

Kreistagsfraktion

Sehr geehrter Herr Landrat,
meine sehr geehrten Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

in diesem Jahr waren es sehr entspannte Haushaltsberatungen. Das hat natürlich in erster Linie mit den erfreulichen Finanzdaten zu tun, die den Haushalt für 2019 in jeder Hinsicht den Kreis und somit unsere Gemeinden entlasten.
Der Landrat und der Kämmerer sind bei der Haushaltseinbringung und mein Vorredner gerade eben schon im Detail auf die Zahlen und Eckdaten, auf Chancen und Risiken des zukünftigen Haushalts eingegangen (ich habe mich darauf verlassen und wurde nicht enttäuscht).
Darum verzichte ich heute darauf, Sie mit Wiederholungen zu langweilen und möchte nur einige Schwerpunkte hervorheben, die für meine Fraktion von großer politischer Bedeutung sind.

Aber zuerst werde ich kurz etwas in die Vergangenheit zurückgehen...

Ingrid Arndt-Brauer, MdB


Ingrid Arndt-Brauer, MdB
Wahlkreis 124 Steinfurt/Borken I

Kreis Steinfurt/Kreis Borken. "Das neue Jahr fängt gut an: Zum 1. Januar 2019 treten gleich vier Gesetze aus dem Bereich Arbeit und Soziales in Kraft, die den Sozialstaat stärker machen und spürbare Verbesserungen für Beschäftigte, Arbeitslose und Rentner*innen bringen", freut sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer.

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