SPD diskutiert mit Landwirtschaftlichem Kreisverband

Veröffentlicht am 24.10.2010 in Kreistagsfraktion

Die Zeichen der Zeit erkennen und sich gemeinsam an einen Tisch setzen: Das ist am späten Montagnachmittag zwei Interessengruppen gelungen, die auf den ersten Blick nicht allzu viel gemeinsam zu haben scheinen: Die SPD-Kreistagsfraktion hatte Jörg Sümpelmann, den Geschäftsführer des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Borken, zu einem informellen Gespräch innerhalb der Fraktionssitzung eingeladen.

Es sollte um Themen gehen wie Flächenverbrauch, intensive Landwirtschaft und die damit einher gehenden Konflikte zwischen der Landwirtschaft und der städtebaulichen Entwicklung sowie um die geplante Branchenvereinbarung zwischen den 17 Städten und Kommunen des Kreises auf der einen und der Landwirtschaft auf der anderen Seite.
Zu diesem Gespräch hatte sich kurzfristig auch noch Johannes Röring, CDU-MdB und Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes, angesagt.

Um es vorweg zu nehmen: Es wurde ein fast zweistündiges, intensives Gespräch, von dem alle Beteiligten am Ende sagten, es sei sehr konstruktiv gewesen (Röring) und man sollte das regelmäßig und häufiger machen (Sümpelmann). Ursula Schule, die SPD-Kreistagsfaktionsvorsitzende, bekannte am Ende offen: „Ich gebe zu: Die Landwirtschaft hat nichts mehr mit den Erfahrungen meiner Kindheit zu tun, sondern ist eine hochkomplexe und –komplizierte Angelegenheit geworden.“

Kernpunkt der Diskussion war unter anderem die von Politik und Verwaltung sowie vom Landwirtschaftlichen Kreisverband angestrebte Branchenvereinbarung. Hintergrund für diese Absichtserklärung ist die Tatsache, dass auch im Kreis Borken die Kommunen mit ihren neuen Baugebieten und die landwirtschaftlichen Betriebe immer weiter „auf einander zuwachsen“ – wie es Jörg Sümpelmann formulierte. Das führe zunehmend zu Konfliktsituationen, zu Verwaltungs- und sogar zu Klageverfahren, so der Kreisverbands-Geschäftsführer weiter.

Man müsse, wie bei dieser Fraktionssitzung, viel mehr mit einander reden – darin waren sich auch die Diskussionsteilnehmer einig – um keine starren Fronten zu schaffen.
Johannes Röring formulierte das angestrebte Ziel mit den Worten: "Wir wollen die Akzeptanz und die Sympathie der Bevölkerung erreichen. Das sehen wir auch als Lendeverband so. Und die Menschen im Kreis Borken sollen wieder stolz auf ihre Bauern sein.“

 
 

Ursula Schulte, MdB

Ursula Schulte, MdB
Wahlkreis 126 Borken II

Ausgewogene Ernährung ist eine Kernfrage sozialer Gerechtigkeit. Hierbei müssen wir die Kinder und Jugendlichen in den Blick nehmen. Ihnen wollen wir ein gesundes Aufwachsen ermöglichen. Mehr dazu in meiner Rede vor dem Deutschen Bundestag.

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Ingrid Arndt-Brauer, MdB


Ingrid Arndt-Brauer, MdB
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