SPD besuchte Arbeitsagentur in Coesfeld

Veröffentlicht am 10.11.2010 in Kreistagsfraktion

Auf Arbeitssuche begab sich die SPD-Kreistagsfraktion am Donnerstagnachmittag. Dabei ging es in der Tat um deren Verbleib und die Situation des Arbeitsmarktes im Kreis Borken seit und nach der Finanz- und Wirtschaftskrise.

Dazu hatte die Fraktion einen Termin in der Coesfelder Agentur für Arbeit mit deren Leiterin Barbara Ossyra gemacht. Der Agenturbezirk Coesfeld betreut unter anderem auch den Kreis Borken. Und was den und dessen Arbeitsmarkt-Zahlen angeht, konnte die Agenturchefin den Fraktionsmitgliedern von einer sehr positiven Entwicklung seit Ende der Krise berichten: „Der Kreis Borken war mit seinem verarbeitenden Gewerbe von der Krise weit stärker betroffen als der Kreis Coesfeld, weil er zudem auch mehr Betriebe hat, die exportorientiert arbeiten.“ Und der Aufschwung, so die Leiterin, habe dazu geführt, dass nun der Kreis Borken mit einer Arbeitslosenquote von 4,4 Prozent (Stand: Oktober 2010) fast Vollbeschäftigung vorweisen könne. Experten sprechen von Vollbeschäftigung, wenn die Quote bei drei Prozent oder weniger liegt.

Nach Auskunft der Agenturleiterin gäbe es für den Kreis Borken bereits Schwierigkeiten, in manchen Wirtschaftszweigen das richtige Personal zu finden: „Dies gilt insbesondere im Metall- und Elektrobereich.“ In einer angeregten und auch von den Fraktionsmitgliedern sehr sachkundig geführten Diskussion ging es in der Folge auch um die Themen Zeitarbeit, um die Ausbildungssituation im Kreis Borken und um die Kurzarbeit. Barbara Ossyra stellte im Anschluss den „Arbeitsmarkt-Monitor“ vor, ein statistisches Analyseinstrument der Bundesagentur, mit dem die Situation einzelner Regionen in Deutschland sehr präzise abgebildet werden kann.

Zweiter großer Themenblock war die Situation im Bereich der Fachkräfte. „Hier zeichnen sich in vielen Bereichen Engpässe ab“, so die Agenturleiterin. Der Aufschwung am Arbeitsmarkt habe allerdings auch dazu geführt, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für die Krise eingestellt wurden, nunmehr die Bundesagentur für Arbeit wieder verlassen müssen. Aber aufgrund der wirtschaftlichen Lage ist die Vermittlung in einen anderen Job wahrscheinlich“, berichtete Barbara Ossyra. Nach einer zweistündigen Diskussion drückte Fraktionschefin Ursula Schule aus, was wohl auch die übrigen Mitglieder dachten: „Wir haben eine ganze Menge gelernt, und wir sollten uns mindestens ein Mal im Jahr zu einem Erfahrungsaustausch treffen.“

 
 

Europaprogramm

Ursula Schulte, MdB

Ursula Schulte, MdB
Wahlkreis 126 Borken II

16.06.2019 08:43
Gastfamilien gesucht.
Der Bundestag und der amerikanische Kongress unterstützen auch in diesem Jahr wieder Schülerinnen und Schüler aus beiden Nationen, um ihnen die Verwirklichung eines Traumes zu ermöglichen: ein Schuljahr im Ausland. Ich bin Patin von Jan Spiegelhoff aus Rhede, der das Schuljahr 2019/20 in den USA verbringen wird.

Ab Ende August 2019 sind sowohl amerikanische Schülerinnen und Schüler als auch Jugendliche aus anderen Ländern für ein Schuljahr in Deutschland zu Gast. Für sie sucht GIVE e.V., als eine der vom Bundestag mit der Durchführung des Programms beauftragten Organisationen, sympathische Gastfamilien im Münsterland. Alle Teilnehmer sind aufgeschlossene junge Menschen zwischen 15 und 18 Jahren, die sich in Auswahlverfahren für ihren Aufenthalt qualifiziert haben.

Kreistagsfraktion

SPD, Grüne, UWG und Linke/Piraten stellen gemeinsamen Antrag zur kommenden Kreistagssitzung

Für die gut 6.000 Nutzer des Sozialtickets im Kreis Borken gibt es Anlass zur Hoffnung, dass der Kreistag die vor wenigen Wochen beschlossenen Preiserhöhung für das MoBiTicket wieder zurück nimmt. Die Fraktionen von SPD, Grünen und UWG sowie die Gruppe Linke/Piraten haben für die kommende Sitzung des Kreistags im Juli beantragt, die Preiserhöhung zurückzunehmen und das bisherige Preismodell wieder in Kraft zu setzen.

Da die Landesförderung für das MobiTicket für das laufende Jahr gut 100.000 Euro geringer ausgefallen war, als vom Kreis Borken beantragt, legte die Kreisverwaltung dem Kreistag in der vergangenen Kreistagssitzung den Beschlussvorschlag vor, die Ticketpreise für das MobiTicket zu erhöhen, um so die Nutzerzahlen zu senken und die geringere Fördersumme des Landes auf diese Weise auszugleichen. Der Landrat vertrat, gemeinsam mit der Fraktion der CDU und der Gruppe der FDP die Auffassung, die Fördergelder reichen nun nicht mehr aus, den erwarteten Aufwand des Kreises Borken für das MobiTicket zu decken.

Ingrid Arndt-Brauer, MdB


Ingrid Arndt-Brauer, MdB
Wahlkreis 124 Steinfurt/Borken I

Kreis Borken. Die finanzielle Situation der Städte, Gemeinden und Kreise hat sich in Deutschland verbessert - dank guter Konjunktur und der Politik der Großen Koalition. Die SPD nutzt ihren Handlungsspielraum in der Koalition, um die Kommunen weiter zu stärken.

Kommunen finanziell entlasten - diesen Weg setzt die SPD fort. "Ob mit der Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs, besseren Kitas oder dem Ausbau des schnellen Internets an jeder Milchkanne, die sozialdemokratische Handschrift in unseren Gesetzen kommt bei allen an. Damit bleibt die SPD-Bundestagsfraktion die Anwältin der Kommunen", macht die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer klar.

Wahlprogramm