Spannende Medientage in Berlin verbringen

Veröffentlicht am 22.08.2018 in Bundespolitik

Berlin. Junge Leute, Medien, Politik und die Hauptstadt - für diese Kombination steht der Jugendmedienworkshop des Deutschen Bundestages, der in diesem Jahr zum 15. Mal stattfindet. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte ruft interessierte Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren auf, sich zu bewerben.

Ziel des Jugendmedienworkshops, der vom Deutschen Bundestag in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung und der Jugendpresse Deutschland e. V. veranstaltet wird, ist es, medien- und politikbegeisterten Jugendlichen Einblicke in den politischen und medialen Betrieb in der deutschen Hauptstadt zu ermöglichen und die Medienkompetenz der Teilnehmer zu stärken. Dazu gehören neben fachlichen Schulungen auch Begegnungen mit Abgeordneten und Journalisten. Der Workshop steht in diesem Jahr unter dem Motto "Zwischen Krieg und Frieden". Erörtert werden soll zum Beispiel, wie in einer von Konflikten überzogenen Welt Frieden geschaffen werden kann und wie Medien über Krieg berichten.

"Eine freie Presse, seriöser Journalismus und medienkompetente Bürgerinnen und Bürger sind essenziell für unsere Demokratie. In Zeiten von Fake-News und Medienschelte wird das umso deutlicher. Junge Leute dafür zu sensibilisieren und ihnen darüber hinaus die Funktionsweise unserer parlamentarischen Demokratie näherzubringen, kann man deshalb nicht hoch genug einschätzen", ist Ursula Schulte überzeugt.

Der Jugendmedienworkshop findet vom 25. November bis zum 1. Dezember 2018 in Berlin statt. Interessierte zwischen 16 und 20 Jahren können sich noch bis zum 14. September mit einem eigenen Beitrag bewerben. Eine Jury wählt schließlich 30 Teilnehmer aus der gesamten Bundesrepublik aus. Alle Informationen sind unter www.jugendpresse.de/bundestag zu finden, wo man sich auch direkt bewerben kann.

 
 

Ursula Schulte, MdB

Ursula Schulte, MdB
Wahlkreis 126 Borken II

In keiner anderen deutschen Stadt können Politik und Geschichte so authentisch erlebt werden wie in Berlin. Diese Erfahrung machten nun auch 50 Bürgerinnen und Bürger aus den Landkreisen Borken und Coesfeld, die auf meine Einladung hin an einer politischen Informationsfahrt in die Hauptstadt teilnahmen.

Kreistagsfraktion

Die SPD Kreistagsfraktion hat im Kreistag der Einrichtung einer 0,5 Stelle zur Koordination und Unterstützung für die Beratungskräfte in den Rathäusern der Kommunen bei der Kreisverwaltung zugestimmt.

Das sagt Gerhard Ludwig, Sprecher der SPD Kreistagsfraktion im Ausschuss für Arbeit, Soziales und Familie dazu.

Seit Jahren macht sich die SPD im Kreistag Borken für eine trägerunabhängige, flächendeckende Pflegeberatung im Kreisgebiet stark. Noch im Februar hat sie hierzu 30000 Euro für den diesjährigen Haushalt beantragt - vergeblich. Doch für Gerhard Ludwig, Sprecher der Sozialdemokraten im Kreissozialausschuss, ist der Anfang nun gemacht: Der Ausschuss hat empfohlen, die Pflegebedarfsplanung 2017 erstmals fortzuschreiben - und befürwortet, bei der Kreisverwaltung eine halbe Stelle einzurichten. Die soll die Pflegeberater in den Kreiskommunen unterstützen und koordinieren.

Der Austausch mit den Beratungskräften in den Rathäusern der Kreiskommunen habe jedoch gezeigt, dass eine koordinierende "Kraft im Hintergrund" bei der Kreisverwaltung "sinnvoll und notwendig" sei. Sie soll zu einem verbesserten, flächendeckenden Beratungsangebot im Kreisgebiet beitragen. Pro Jahr kostet das rund 25000 bis 30000 Euro.

Ingrid Arndt-Brauer, MdB


Ingrid Arndt-Brauer, MdB
Wahlkreis 124 Steinfurt/Borken I

Kreis Borken/Wessum. 2017 hat der Bundestag beschlossen, dass ab 2020 alle Auszubildenden der Kranken- Kinderkranken- und Altenpflege zwei Jahre lang eine gemeinsame, generalistische Ausbildung erhalten, mit der Möglichkeit einen Vertiefungsbereich in der praktischen Ausbildung zu wählen. Wer die generalistische Ausbildung im dritten Jahr fortsetzt, erwirbt den Abschluss zur Pflegefachfrau oder -mann. Auszubildende, die den Schwerpunkt Altenpflege oder Pflege von Kindern und Jugendlichen wählen, können für das dritte Ausbildungsjahr statt des generalistischen Berufsabschlusses einen gesonderten Abschluss in der Altenpflege oder Kinderkrankenpflege erwerben.

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