"Klimanotstand-Votum ist dringender Appell an alle politisch Verantwortlichen"

Veröffentlicht am 02.05.2019 in Europa

SPD-Europakandidatin Sarah Weiser fordert mehr Engagement beim Klimaschutz

"Die Entscheidung des britischen Parlaments, den Klimanotstand auszurufen, ist ein dringender Appell an alle politisch Verantwortlichen, das Engagement zum Klimaschutz zu intensivieren", erklärt die SPD-Europakandidatin für das Münsterland, Sarah Weiser. Zugleich zeige das Votum, dass zivilgesellschaftliches Engagement Wirkung habe. Dem Beschluss des britischen Parlaments waren tagelange Demonstrationen von Klimaschutzaktivist*innen in der Londoner Innenstadt vorausgegangen. "Die Jugendlichen von Fridays-for-Future oder die Aktivistinnen und Aktivisten in London drängen zurecht zu schnellerem Handeln und verbindlicheren Regeln im Kampf gegen den Klimawandel. Dass nach wie vor politische Kräfte wie CDU und CSU beim Klimaschutz auf der Bremse stehen, ist ein Skandal", meint Weiser.

Auch bei der bevorstehenden Europawahl am 26. Mai gehe es um ein klares Votum für eine Politik des Klimaschutzes, betont Weiser. "Wir sehen doch, wer Initiativen für den Klimaschutz ergreift und z.B. wie Frans Timmermanns oder Svenja Schulze eine CO2-Steuer fordert, und wer sich nach wie vor dagegen sperrt. Das Kreuz am Wahltag ist daher auch eine Entscheidung für das Klima. Wer mehr für den Schutz des Klimas erreichen will, darf nicht diejenigen wählen, die Klimaschutz durch Aussitzen und Bedenkenträgerei behindern, sondern muss sich für die politischen Kräfte entscheiden, bei denen der Klimaschutz ganz oben auf der politischen Agenda steht. Ich bin froh, dass die SPD und die europäische Sozialdemokratie zu denen gehören, die den Klimaschutz vorantreiben wollen und sich klar dazu bekennen", so Weiser.

 
 

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Ursula Schulte, MdB

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