Grenzüberschreitender Arbeitsmarkt: SPD diskutiert mit Euregio-Vertretern

Veröffentlicht am 24.11.2010 in Kreistagsfraktion

„Ich haben eine ganz einfach Frage: Was müsste ich tun, wenn ich in den Niederlanden arbeiten wollte?“ Diese Frage der SPD-Kreistagsabgeordneten Uta Röhrmann im Sitzungsraum der Euregio in Glanerbrug mochte zwar einfach gewesen sein, fasste aber gleichwohl perfekt zusammen, worum es an diesem Dienstagnachmittag ging.

Die SPD-Kreistagsfraktion hatte sich auf den Weg nach Gronau zur Euregio-Geschäftsstelle gemacht, um sich über den grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt zwischen Deutschland und den Niederlanden zu informieren. Gastgeber und Gesprächspartner waren Euregio-Geschäftsführer Harald Krebs und zeitweise Linda Blom, Abteilungsleiterin für Mobilität und Kultur, die unter anderem über die Mechanismen und Systemunterschiede der beiden Arbeitsmärkte in den Niederlanden und Deutschland informierte. „Wir wollen niemanden zwingen, auf der anderen Seite der Grenze zu arbeiten, aber die Chancen sollten gleich sein.“ – unter diese Prämisse stellte Linda Blom die Arbeit und die Aufgaben vor, die zu bewältigen sind.

Die Arbeitsmarkt-Expertin wies aber auch darauf hin, dass es trotz aller Unterschiede in den Systemen, auch viele Gemeinsamkeiten in den Strukturen und den Problemen gäbe: „Wir tauschen regelmäßig Informationen und Wissen aus und koordinieren – wann immer möglich – die Unterschiede, um den Arbeitssuchenden beiderseits der Grenze die Sache leichter zu machen.“

Im Gespräch mit Harald Krebs ging es anschließend ein wenig mehr in die alltägliche Praxis, etwa um die Fragen: Wie mobil ist der Niederländer im Vergleich zum Deutschen? Gibt es Mindestlöhne in den Niederlanden? Wie hat sich die Finanzkrise dort im Vergleich zu Deutschland ausgewirkt?

Es sei ein sehr informatives Gespräch in besonders positiver, lockerer und offener Form zwischen dem Euregio-Geschäftsführer und den Mitgliedern der SPD-Kreistagsfraktion gewesen. Darin war sich Fraktionsvorsitzende Ursula Schulte mit allen Beteiligten am Ende des etwa zweistündigen Treffens einig.

 
 

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Ursula Schulte, MdB

Ursula Schulte, MdB
Wahlkreis 126 Borken II

Kreistagsfraktion

Sehr geehrter Herr Landrat,
meine sehr geehrten Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

in diesem Jahr waren es sehr entspannte Haushaltsberatungen. Das hat natürlich in erster Linie mit den erfreulichen Finanzdaten zu tun, die den Haushalt für 2019 in jeder Hinsicht den Kreis und somit unsere Gemeinden entlasten.
Der Landrat und der Kämmerer sind bei der Haushaltseinbringung und mein Vorredner gerade eben schon im Detail auf die Zahlen und Eckdaten, auf Chancen und Risiken des zukünftigen Haushalts eingegangen (ich habe mich darauf verlassen und wurde nicht enttäuscht).
Darum verzichte ich heute darauf, Sie mit Wiederholungen zu langweilen und möchte nur einige Schwerpunkte hervorheben, die für meine Fraktion von großer politischer Bedeutung sind.

Aber zuerst werde ich kurz etwas in die Vergangenheit zurückgehen...

Ingrid Arndt-Brauer, MdB


Ingrid Arndt-Brauer, MdB
Wahlkreis 124 Steinfurt/Borken I

Kreis Steinfurt/Kreis Borken. "Das neue Jahr fängt gut an: Zum 1. Januar 2019 treten gleich vier Gesetze aus dem Bereich Arbeit und Soziales in Kraft, die den Sozialstaat stärker machen und spürbare Verbesserungen für Beschäftigte, Arbeitslose und Rentner*innen bringen", freut sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer.

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