Gabriele Preuß: "Keine Zulassung für neue Genmais-Sorten"

Veröffentlicht am 03.12.2015 in Europa

Gabriele Preuß MdEP

Der Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat am Dienstag in Brüssel gegen den Beschluss der EU-Kommission zur Zulassung des gentechnisch veränderten Mais NK603xT25 gestimmt. Der Einspruch wurde mit 40 Ja-Stimmen gegen 26 Nein-Stimmen angenommen. Die konservative EVP-Fraktion stimmte gegen den Einspruch und somit für die Zulassung der neuen Genmais-Sorte. "Solange das Zulassungsverfahren für gentechnisch veränderte Pflanzen in der Europäischen Union nicht reformiert wurde, sollten gar keine neuen gentechnisch veränderten Organismen in der EU auf den Markt", bewertet die SPD-Europaabgeordnete Gabriele Preuß, die stellvertretend dem Umweltausschuss des Europäischen Parlaments angehört, das Votum des Ausschusses. Das Europäische Parlament hatte erst vor wenigen Tagen einen Verordnungsvorschlag der EU-Kommission dazu mit großer Mehrheit zurückgewiesen. Die SPD fordert einen deutlich verbesserten Entwurf, der die Bedenken gegen gentechnisch veränderte Pflanzen ernst nimmt.

"Die Konservativen spielen bei der Lebensmittelsicherheit und dem Verbraucherschutz eine unrühmliche Rolle", bewertet Gabriele Preuß das Stimmverhalten der CDU/CSU und ihrer europäischen Schwesterparteien. Immer wieder würden von dieser Seite Vorstöße unterstützt, die offensichtliche Lobbyinteressen bedienen. "Das europäische Vorsorgeprinzip darf nicht unter die Räder kommen. Wir brauchen weiterhin den Vorrang der Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher", so Preuß abschließend.

 
 

Ursula Schulte, MdB

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