Frauen in der Politik - jeden Falls anders? jeden Fall besser?

Veröffentlicht am 19.11.2015 in Frauenpolitik

Vortrag im Frauen-Frühstücks-Treff in Vreden
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte hielt auf Einladung der Vredener Gleichstellungsbeauftragten Ria Sönnekes einen Vortrag zum Thema Frauen machen Politik beim Frauenfrühstückstreff im Pfarrheim St. Georg.

Die Abgeordnete skizzierte in ihrem Vortrag die unterschiedlichen Politikstile der drei Prominenten Politikerinnen Margaret Thatcher, Hillary Clinton und Angela Merkel. Ursula Schulte erläuterte ihre persönliche Entscheidungsfindung bei umstrittenen Themen, wie die Sterbehilfe, die Vorratsdatenspeicherung und die Maut.

Die Teilnehmerinnen interessierten sich vor allem für den Ablauf einer Sitzungswoche in Berlin. Darunter war die Frage, ob denn die Politik familienfreundlich sei. Die Flüchtlingssituation, die niedrigen Renten vor allem von älteren Frauen und die fehlenden Teilzeitangebote für junge Mütter waren weitere Themen. "Wir müssen zusammen mit den Unternehmen dafür sorgen, dass es für Väter und Mütter mehr familienfreundliche Arbeitszeiten gibt Denn ich halte es für einen Trugschluss zu glauben, dass beide Elternteile Vollzeit arbeiten und dann noch die Erziehung von Kindern oder die Pflege von Angehörigen erledigen können."

 
 

Ursula Schulte, MdB

Ursula Schulte, MdB
Wahlkreis 126 Borken II

Südlohn. Das Interesse der Verbraucher an biologisch produziertem und regionalem Essen nimmt zu. Davon konnte ich mich während meiner Sommertour bei der Firma Rüweling in Südlohn überzeugen.

"90 Prozent des Schlachtviehs kommen aus der Region und 90 Prozent der Produkte werden wieder in die Region verkauft. Damit ergebe sich faktisch ein geschlossener Wirtschaftskreislauf aus Produktion, Vermarktung und Verbrauch in derselben Region", erklärten Daniel und Paul Rüweling, Geschäftsführer des Familienunternehmens. Das verringere den Transport von Lebensmitteln, schaffe gesunde wirtschaftliche Voraussetzungen in der Region und wirke nachhaltig für kommende Generationen. Da bin ich mit den Unternehmenschefs von Rüweling einig.

Ingrid Arndt-Brauer, MdB


Ingrid Arndt-Brauer, MdB
Wahlkreis 124 Steinfurt/Borken I

Das Angehörigenentlastungsgesetz kommt. Damit gibt es bald spürbare Verbesserungen in der Sozialhilfe und bei der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Das hat das Bundeskabinett heute beschlossen.

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