Feiern auf der Grenze mit der Grensztafel

Veröffentlicht am 14.10.2019 in Europa

Mitten auf der Grenze essen, trinken, feiern, Spaß haben – die „Grensztafel“ feiert Premiere. Am Sonntag, 20. Oktober, startet das mit Spannung erwartete Event für Jung und Alt, für Groß und Klein auf der deutsch-niederländischen Landesgrenze hinter dem Industriegebiet Vreden-Gaxel. Von 13 bis 18 Uhr sollen hier deutsche und niederländische Bürgerinnen und Bürger gemeinsam feiern und miteinander ins Gespräch kommen, um zu zeigen: Die Grenze trennt uns nicht mehr, sie verbindet uns.

Die Idee ist entstanden beim sogenannten „Youth Battle“, einem Wettbewerb für Jugendliche und junge Menschen, den der deutsche-niederländische Kommunalverband EUREGIO im vergangenen Jahr erstmals durchgeführt hat. Die Siegergruppe, bestehend aus niederländischen und deutschen Jugendlichen, hatte dabei die Idee, eine Tischreihe über die Grenze laufen zu lassen, und an beiden Seiten des Tisches sollten Menschen aus beiden Ländern gemeinsam bei Essen, Trinken und Musik ins Gespräch kommen. Mit ihrer Idee setzte sich die Gruppe seinerzeit gegen andere spannende Ideen zum grenzüberschreitenden Zusammenleben durch.

Ursprünglich war geplant, die Tafel entlang der EUREGIO-Geschäftsstelle am Grenzübergang Gronau-Glanerbrug laufen zu lassen. Hier gab es allerdings logistische und verkehrstechnische Hürden, die dann eine Neuplanung nötig machten. Nun wird man im Grünen feiern: Auf einer kleinen Parkfläche, die vielen Wanderern und Radtouristen bekannt ist, wird man nun in beheizten Pavillons an einem großen Tisch-Quadrat Platz nehmen und sich verwöhnen und unterhalten lassen. Der Caterer und Eventmanager Robert Meyer (Epe) wird mit Köstlichkeiten vom Grill sowie frischen (alkoholfreien) Getränken für das leibliche Wohl sorgen. Außerdem gibt es ein Kuchenbüfett mit Kaffee. Bei Live-Musik auf einer kleinen Bühne kommt auch die Unterhaltung nicht zu kurz. Und für die kleinen Gäste gibt es reichlich Gelegenheit zum Spielen und Toben.

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos zugänglich, die Getränke und Speisen gibt es gratis.

Infos zur Grensztafel kann man unter https://grensztafel.chayns.net finden.

 
 

Ursula Schulte, MdB

Ursula Schulte, MdB
Wahlkreis 126 Borken II

Sabine Dittmar, MdB, gesundheitspolitische Sprecherin
Ursula Schulte, MdB, ernährungspolitische Sprecherin

Anlässlich des Weltdiabetestages 2019 bekräftigen die Sprecherinnen der SPD-Bundestagsfraktion für Gesundheit und Ernährung erneut die Forderung nach verbindlichen Zuckerreduktionsvorgaben gegenüber der Ernährungsindustrie. Viele Fälle von Diabetes Typ 2 und anderen chronischen Erkrankungen können durch gesunde Ernährung vermieden werden. Es ist keine gute Strategie, dieses Potential ungenutzt zu lassen.

"Wir wissen doch, dass ungesunde Ernährung, Übergewicht und Adipositas ganz entscheidende Risikofaktoren für eine Diabetes mellitus Typ 2 - Erkrankung sind. Und zu den Hauptursachen für Übergewicht gehören überzuckerte Süßgetränke und Kinderlebensmittel. Von Übergewicht und Adipositas sind auch deshalb immer mehr Kinder und Jugendliche betroffen. Insbesondere, wenn die Eltern bereits übergewichtig oder adipös sind. Ernährungsgewohnheiten werden in der Familie weitergegeben. Wir wissen auch, dass es hier um eine Frage gesundheitlicher Chancengleichheit geht, denn Kinder und Jugendliche aus armen und von Armut bedrohten Familien ernähren sich ungesünder und sind häufiger übergewichtig. Hier müssen endlich die richtigen Weichen gestellt werden. Wer den Ansatz "Health in all policies" ernst nimmt, darf sich nicht mit Absichtserklärungen der Industrie zufriedengeben. Die Arbeitsgruppen Gesundheit und Ernährung der SPD-Bundestagsfraktion werden sich weiter dafür einsetzen, dass es hier innerhalb der Bundesregierung zu einem Umdenken kommt."

Kreistagsfraktion

Artikel der Münsterlandzeitung vom 14.11. "ist die Notarzt-Versorgung für Ahaus gefährdet?"

Heiko Nordholt zum Leserbrief von Frau Abbing-Winkelhaus die in der Notfallpflege tätig ist.

Das in den Rettungswachen eingesetzte Personal für die Notfallversorgung ist umfassend ausgebildet, motiviert und macht einen tollen Job. Hierfür zolle ich, die SPD und sicherlich auch alle anderen Fachpolitiker großen, nein größten Respekt. In der Sache bleiben wir als SPD allerdings bei unserer Haltung, dass eine größtmögliche Präsenz an Notfallmedizinern erhalten bleiben soll.

Dass uns in Zukunft immer weniger Mediziner gerade im ländlichen Raum zur Verfügung stehen werden, hat in den letzten Jahren zu einer Vielzahl von Maßnahmen geführt. Im Kreis Borken werden Notfallsanitäter, als höchste nicht akademische medizinische Qualifikation im Rettungsdienst, ausgebildet.

Etwas geärgert hat mich an dem Leserbrief die absolute Weisheit, mit der die Verfasserin auf die SPD eindrischt. Seien sie sicher, dass wir schon wissen, was wir machen, worüber wir reden und ganz bestimmt, worüber wir schreiben. Wir als Kreis-SPD wurden hellhörig, als wir eher beiläufig unterrichtet wurden, dass die bisher vorgehaltene Stelle des Notarztes für Vreden ab dem 01.01.2020 wegfallen soll. Unser Ziel ist es, diesen Wegfall - oder vielleicht auch den Erhalt - so wie es § 12 des Gesetzes über den Rettungsdienst (RettG) vorsieht, in einem verbindlichen Bedarfsplan zu dokumentieren. Alles andere ist nach unserer Auffassung nämlich nicht rechtmäßig.

Nachdem das Konzept der Ausbildung zum Notfallsanitäter im Kreis Borken politisch diskutiert und beschlossen war, habe ich sehr euphorisch mit meinem Neffen aus Gronau über diese Ausbildung gesprochen. Er war danach so von diesem Beruf angetan, dass er sich unverzüglich auf eine der (zu) wenigen Stellen beworben hat.

Heiko Nordholt
Gronau
Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD im Kreis Borken

Ingrid Arndt-Brauer, MdB


Ingrid Arndt-Brauer, MdB
Wahlkreis 124 Steinfurt/Borken I

Kreis Steinfurt/Kreis Borken. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer aus Horstmar wurde jetzt einstimmig nicht nur für den Vorstand der SPD-Bundestagsfraktion, sondern auch wieder als stellvertretende finanzpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. Die Abgeordnete sitzt seit 1999 im Bundestag und ist neben ihrer Funktion im Fraktionsvorstand auch Mitglied im Finanzausschuss und stellv. Mitglied im Haushaltsausschuss.

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