Ein bisschen mehr Solidarität täte unserem Land gut

Veröffentlicht am 19.05.2019 in Bundespolitik

Grundrente, Grundsicherung, Erwerbsminderungsrente usw nennt der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU Pfeiffer "Sozialklimbim". Dafür wird er auch aus der eigenen Partei getadelt. Aber diese Äußerungen zeigen deutlich, wie Teile der CDU denken. "Wir schütten die Leute mit Geld zu und trotzdem werden sie nicht zufriedener", so Pfeifer weiter. Wie kann man zufrieden sein, wenn man trotz Vollzeitjob zum Sozialamt muss? Wie kann man zufrieden sein, wenn man sein ganzes Leben gearbeitet hat und dann in der Grundsicherung landet? Wie kann man zufrieden sein, wenn man als Kind schlechtere Chance hat, nur weil die Eltern arm sind? Wie kann man zufrieden sein, wenn man Vollzeit arbeitet und dennoch die Miete nicht mehr zahlen kann? Nein, Herr Pfeiffer in Deutschland schüttet man das Geld, den falschen Leuten in die Tasche. Wer hat, dem wird gegeben. Wer nichts hat, muss seine Bedürftigkeit nachweisen. Jetzt will die CDU den Soli auch für die reichsten 10% der Deutschen abschaffen. Wir sagen dazu nein! Wenn es nach mir geht, behalten wir diesen Teil des Soli bei und stecken das Geld in die Grundrente und in das Taschengeld in Pflegeeinrichtungen. Wie heißt es im Grundgesetz " Eigentum verpflichtet" und ich sage ein bisschen mehr Solidarität täte unserem Land gut. Und kommt mir nicht mit Gleichbehandlung! Dieses Land leistet sich seit Jahren eine Ungleichheit sondergleichen. Nur das interessiert Politiker wie Pfeiffer nicht, solange es nur die Schwachen, Alten und Kinder betrifft.

 
 

Ursula Schulte, MdB

Ursula Schulte, MdB
Wahlkreis 126 Borken II

Berlin/Bocholt. Während ihre männlichen Kollegen mit großen Traktoren und Schleppern in Berlin auf die Probleme der Landwirtschaft aufmerksam machten, besuchten 6 Landfrauen aus dem Kreis Borken Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner. Der Kontakt zur Ministerin kam über die SPD-Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte zustande. "Uns Frauen ist wichtig, dass wir gehört werden", erklärt Monika Sühling von Westfälisch-Lippischen-Landfrauenverband. " Die Themen ähneln sicherlich denen unserer männlichen Kollegen und Ehemänner. Dennoch wollen wir in Berlin auch einmal aus Sicht der Bäuerinnen darlegen, welche Schwierigkeiten die Landwirtschaft derzeit hat. Und gerade die Kritik der Gesellschaft an der Landwirtschaft sorgt auch bei uns Frauen für große Belastungen bis hin zu Existenzängsten. Stichworte sind hier vor allem die mangelnde Wertschätzung der Arbeit, die ablehnende Haltung gegenüber unseren Kindern in Kita und Schule sowie die Mehrfachbelastung als Landwirtin, Frau und Mutter. Viele Menschen haben gar keinen Bezug mehr zur Landwirtschaft, dennoch scheren sie uns alle über einen Kamm und die Verbesserungen auch im Bereich Umweltschutz werden nicht zur Kenntnis genommen. "

Kreistagsfraktion

29.11.2019 22:54
Blumen für Uta Röhrmann.
Im Rahmen der heutigen Adventsfeier würdigte die Fraktionsvorsitzende Elisabeth Lindenhahn die herausragenden Verdienste von Uta Röhrmann für 30 Jahre Mitgliedschaft in der SPD Kreistagsfraktion im Kreis Borken.

Uta Röhrmann ist seit 30 Jahren stellvertretende Vorsitzende des Arbeitskreises für die Gleichstellung von Frau und Mann. Überdies ist sie Mitglied im Ausschuss für Kultur und Sport, sowie im Ausschuss für Bildung und Schule tätig.

"Liebe Uta, wir danken Dir für Deinen Einsatz! Mit Deinem eigenen Stil hast Du in vielfältiger Weise im Kreis Borken Zeichen gesetzt und vieles positiv und nachhaltig mitgestaltet. Wir wünschen Dir von ganzem Herzen alles, alles Gute und vor allem Gesundheit", so Lindenhahn unter großem Beifall der Anwesenden.

Ingrid Arndt-Brauer, MdB


Ingrid Arndt-Brauer, MdB
Wahlkreis 124 Steinfurt/Borken I

Kreis Steinfurt/Kreis Borken. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer aus Horstmar wurde jetzt einstimmig nicht nur für den Vorstand der SPD-Bundestagsfraktion, sondern auch wieder als stellvertretende finanzpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. Die Abgeordnete sitzt seit 1999 im Bundestag und ist neben ihrer Funktion im Fraktionsvorstand auch Mitglied im Finanzausschuss und stellv. Mitglied im Haushaltsausschuss.

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