"Bio muss für jeden erreichbar sein"

Veröffentlicht am 02.08.2018 in MdB und MdL

SPD-Bundes- und Landtagsabgeordnete besuchen Molkerei Söbbeke
Anlässlich ihrer Sommertour besuchte die ernährungspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Ursula Schulte die Bio-Molkerei Söbbeke in Gronau-Epe. Begleitet wurde sie von ihrer SPD-Wahlkreiskollegin Ingrid Arndt-Brauer, dem Sprecher für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz der SPD-Landtagsfraktion André Stinka sowie von Kurt Rehbein, SPD-Ratsfraktion Gronau.

"Im Werk in Gronau-Epe stellen wir ein umfangreiches Sortiment von ökologischen Milchprodukten und Joghurterzeugnissen her. Dabei wird ausschließlich Bio-Milch verarbeitet", sind Paul Söbbeke, Gründer der Bio-Molkerei Söbbeke und sein Geschäftsführer Nicolò Polla zu Recht stolz auf das breite Sortiment. Bio sei in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Das hörte die ernährungspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagabgeordnete Ursula Schulte gerne. "Bio muss für jeden erreichbar sein. Deshalb sieht die Fachpolitikerin die Kooperation der Molkerei Söbbeke mit dem Lebensmitteleinzelhandel sehr positiv. "Diese Bio-Produkte werden eben nicht nur im Fachhandel verkauft, sondern werden so einer breiteren Käuferschicht zugänglich gemacht", so Ursula Schulte. Einig waren sich Unternehmer und Politiker auch darin, dass Verbraucher wieder einen nachhaltigeren Bezug zur landwirtschaftlichen Erzeugung bekommen müssen. "Nur so lassen sich Lebensmittel wertschätzen und sind Preise einzuschätzen", betonen Schulte, Arndt-Brauer und Stinka.

Auf der gemeinsamen Tagesordnung standen neben der Betriebsbesichtigung die Reduktionsstrategie, die Nährwertkennzeichnung und vor allem auch das Thema ‚Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur'. Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich für eine Reduktion von Salz, Zucker und Fett in Fertigprodukten ein. Darüber hinaus hat die SPD mit ihrem Koalitionspartner eine farbliche Kennzeichnung vereinbart. "Wir wollen das aber nicht an den Unternehmen vorbei machen. Unser Ziel ist, dass wir alle ins Boot holen. Nur so kriegen wir auch etwas Vernünftiges hin", stellt Ursula Schulte klar.

Einen Wunsch nahmen Ursula Schulte und Ingrid Arndt-Brauer mit nach Berlin und André Stinka mit nach Düsseldorf. Paul Söbbeke sieht die regionale Wertschöpfungskette nicht ausreichend auf die optimale Nutzung regionaler Potenziale ausgerichtet. "Wichtig ist eine fundamentale Neuordnung der regionalen Strukturpolitik. Das sollte Politik im Auge behalten", so Paul Söbbeke.

 
 

Europawahl 26. Mai

 

Sarah Weiser

Ihre Kandidatin für die Wahl zum Europäischen Parlament am 26. Mai 2019, ist 25 Jahre alt und lebt in Münster. Sie kommt gebürtig aus Gelsenkirchen und ist 2011 zum Studium nach Münster gezogen. Sie ist Juristin mit ersten Staatsexamen und studiert aktuell Philosophie und Politikwissenschaft im Master.

Anfang 2018 hat sie sich dazu entschieden, für das Europäische Parlament zu kandidieren. Sie ist davon überzeugt, dass auch junge Menschen Verantwortung für Europa übernehmen und Europas Zukunft mitgestalten müssen.

Mehr Infos auf ihrer Webseite...

Ursula Schulte, MdB

Ursula Schulte, MdB
Wahlkreis 126 Borken II

Zuletzt kam die Schlaganfallstation des St. Marien-Krankenhauses in Borken unter finanziellen Druck. Krankenkassen forderten vor Gericht die Rückzahlung sämtlicher Mittel, weil eine Verlegung von Patienten in die nächstgelegene Neurochirurgie länger als die vorgeschriebenen 30 Minuten dauerte. Ein Urteil des Bundessozialgerichts, wonach als Maßstab nicht die reine Fahrtzeit, sondern der Zeitpunkt der Verlegung entscheidet, gefährdete die Finanzierung. Für die SPD im Kreis Borken eine untragbare Situation.

Kreistagsfraktion

16.02.2019 20:38
Weit weg von der Realität.
Nicht zu glauben was die Christdemokraten für Argumente bringen um einen Antrag für ein gutes Dutzend Altenpflegehelfer/Innen abzulehnen, die während ihrer einjährigen Ausbildung weder durch das Arbeitsamt, BAföG noch sonst wie unterstützt werden. Sie sollten Angesicht des Fachkräftemangels auf unseren Antrag hin, mit monatlich 450 Euro finanziell unterstützt werden.

Statt selbst drauf zu kommen und zu sagen "Was ihr macht, ist wichtig. Wir brauchen euch und euren Beruf und wir unterstützen euch", wurde der Antrag der SPD-Kreistagsfraktion von der Mehrheitspartei abgelehnt, mit Gründen wie: "Tropfen auf einen heißen Stein - das bringt nichts - andere Berufe wie Heilerziehungspfleger müsste man dann auch unterstützen (ja natürlich!) - man würde eine Überwachungsbürokratie aufbauen, weil man doch kontrollieren müsste, ob die Betroffenen das Geld beziehen dürften". Kopfschüttel…

Dabei geht es doch darum den Altenhilfepfleger/Innen unter die Arme greifen können, die ihre einjährige Ausbildung bislang ohne staatliche finanzielle Unterstützung ableisten. Insbesondere betrifft das die Frauen, die nach der Familienphase beruflich wieder einsteigen und häufig als Einstieg einen 450 € Job wählen. Wenn diese Frauen, die viel Lebenserfahrung haben, dann die Ausbildung als Altenhilfepflegerinnen in Erwägung ziehen, stehen sie ohne Einkünfte da. Allerdings die Unkosten z. B. Fahrgeld, Schulmaterialien usw. bleiben.
Schade CDU-Fraktion, dass ihr so weit weg von der Realität seit.

Ingrid Arndt-Brauer, MdB


Ingrid Arndt-Brauer, MdB
Wahlkreis 124 Steinfurt/Borken I

Kreis Steinfurt/Kreis Borken. "Das neue Jahr fängt gut an: Zum 1. Januar 2019 treten gleich vier Gesetze aus dem Bereich Arbeit und Soziales in Kraft, die den Sozialstaat stärker machen und spürbare Verbesserungen für Beschäftigte, Arbeitslose und Rentner*innen bringen", freut sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer.

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