André Stinka und Verena Gottschalk-Liese treffen neue Generalsekretärin Katarina Barley

Veröffentlicht am 29.01.2016 in Unterbezirk

Enge Zusammenarbeit zwischen Bund, Land und Region verabredet

Eine enge Zusammenarbeit zwischen Bund, Land und Region verabredeten in der vergangenen Woche der SPD-Landesgeneralsekretär André Stinka, Katarina Barley, seit Dezember 2015 neue Generalsekretärin der Bundes-SPD sowie Verena Gottschalk-Liese, Geschäftsführerin für den SPD-Unterbezirk Borken.

Auf der Klausurtagung der Geschäftsführer der nordrhein-westfälischen SPD standen wichtige Themen auf der Tagesordnung. Neben der Frage, wie die Gesellschaft mit der Integration der Flüchtlinge umgehen kann und welche Konsequenzen aus den Vorfällen aus Köln zu ziehen sind, haben die politischen Manager bereits jetzt einen Augenmerk auf die anstehenden Wahlen in 2017 gerichtet.

"Uns muss es vor allem darum gehen, diejenigen Wählerinnen und Wähler zurückzugewinnen, die in das Lager der Nichtwähler gewechselt sind", waren sich Stinka, Barley und Gottschalk-Liese einig. "Deshalb benötigen wir eine Politik aus einem Guss. Die SPD hat gute Konzepte. Allerdings hapert er häufig in der Kommunikation. Dass muss anders werden", so Gottschalk-Liese.

Stinka: "Unsere Stärke war es immer, dass wir uns um die Probleme der Menschen vor Ort gekümmert haben. Dass wir uns in den Vereinen, Gewerkschaften, Kirchen und gesellschaftlichen Organisationen engagiert haben und so Ansprechpartner waren. Dass müssen wir wieder in den Vordergrund stellen. Gerade jetzt, wo es viele Kräfte gibt, die den Menschen einfache Lösungen vorgaukeln, müssen wir mit unserer sozialen, ökologischen und nachhaltigen Politik aufzeigen, dass wir die Kraft sind, die die Zukunft gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern gestalten kann."

 
 

Ursula Schulte, MdB

Ursula Schulte, MdB
Wahlkreis 126 Borken II

Südlohn. Das Interesse der Verbraucher an biologisch produziertem und regionalem Essen nimmt zu. Davon konnte ich mich während meiner Sommertour bei der Firma Rüweling in Südlohn überzeugen.

"90 Prozent des Schlachtviehs kommen aus der Region und 90 Prozent der Produkte werden wieder in die Region verkauft. Damit ergebe sich faktisch ein geschlossener Wirtschaftskreislauf aus Produktion, Vermarktung und Verbrauch in derselben Region", erklärten Daniel und Paul Rüweling, Geschäftsführer des Familienunternehmens. Das verringere den Transport von Lebensmitteln, schaffe gesunde wirtschaftliche Voraussetzungen in der Region und wirke nachhaltig für kommende Generationen. Da bin ich mit den Unternehmenschefs von Rüweling einig.

Ingrid Arndt-Brauer, MdB


Ingrid Arndt-Brauer, MdB
Wahlkreis 124 Steinfurt/Borken I

Das Angehörigenentlastungsgesetz kommt. Damit gibt es bald spürbare Verbesserungen in der Sozialhilfe und bei der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Das hat das Bundeskabinett heute beschlossen.

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