Leserbrief zur Berichterstattung "Schulze-Föcking"

Veröffentlicht am 09.08.2017 in Allgemein

Heiko Nordholt

Ich bin über die vielen Kommentare zu den festgestellten Mängeln in Schweinemastbetrieb der Familie Schulze-Föcking gelinde gesagt verwundert. Es scheint so, dass sich das Täter-Opfer-Bild verschiebt. Klar ist, dass die Betriebsgebäude der Familie Schulze-Föcking unrechtmäßig betreten worden sind. Das ist nicht korrekt. Klar ist aber auch, dass Verantwortliche aus der Familie Schulze-Föcking unter Umständen selber Täter von gesetzeswidrigen Handlungen geworden sind. Die veröffentlichten Bilder aus dem Betrieb der Familie Schulze-Föcking zeigen zumindest Veränderungen an einige Tiere, die diesen Schluss nahelegen.

Ich vermag nicht zu beurteilen, wie die Staatsanwaltschaft dies nun würdigt. Frau Schulze-Föcking wird allerdings strafrechtlich nicht verantwortlich sein, da ihr Mann den Betrieb leitet. Jeglicher Verantwortung entziehen wird sie sich aber nicht können. Der Tierpathologe Prof. Überschär hat die Bilder analysiert und gesagt: "Auf den mir zur Verfügung gestellten Bildern weisen die Schweine einen selten schweren Krankheitszustand auf, der auf extreme Vernachlässigung hinweist."

Die Borkener Zeitung hat in diesem Zusammenhang ein Interview mit dem Westfälischen Bauernpräsidenten Johannes Röring geführt. Dort beschwert er sich über die "medial inszenierten Tribunale". Er muss es schließlich wissen. Erfahrungen hat er selber gesammelt. Schließlich wurden ähnliche Bilder aus dem Mastbetrieb seiner Familie gemacht. Seine Reaktion scheint allerdings nur die "Verteufelung" der Tierschutzorganisationen zu sein, nicht aber ein persönliches Eingeständnis von Versäumnissen. Röring weist in diesem Interview allerdings zurecht darauf hin, dass die Kontrolle von Recht und Gesetz den stattlichen Organen vorbehalten bleiben soll und muss.

Um entsprechende Kontrollen effektiv durchführen zu können, hat der Kreistag Borken u.a. auch auf Initiative der SPD beschlossen, unangekündigte Kontrollen von Mastbetrieben durch zusätzliches Fachpersonal durchzuführen. Hierdurch soll gewährleistet sein, dass sich die "schwarzen Schafe" unter den Mästern nicht auf (bisher meist angekündigte) Kontrollen einstellen können. Ein Anliegen des gesamten Kreistages war es auch, die Landwirte vor diesen "schwarzen Schafen" zu schützen.

Als Mitglied des Kreistages bin ich der Meinung, dass die überwiegende Zahl der Betriebe gesetzeskonform im Sinne des Tierwohls handelt. Ich bin allerdings auch der Meinung, dass solche Zustände, wie wir sie nun wieder einmal medial serviert bekommen, klar sanktioniert werden müssen.

Heiko Nordholt
Stellvertretender Fraktionsvorsitzender
der SPD-Kreistagsfraktion Borken

Weil die "örtliche Presse" seinen Leserbrief nicht veröffentlicht hat, haben wir für Heiko Nordholt, Mitglied des Kreistages Borken, den Leserbrief auf der SPD Unterbezirks-Website veröffentlicht.

 

 
 

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Ulla Schulte, MdB

Ursula Schulte, MdB
Ihre Kandidatin im Wahlkreis 126 Borken II

Am Sonntag errreichte mich eine nette E-Mail von Helen Ewald die ich Ihnen/Euch nicht vorenthalten möchte.

Hallo Frau Schulte!
Seit dem 08. August bin ich in mit den anderen 74 Teilnehmern des Parlamentarischen Patenschaftsprogramm in den USA. Nach einem dreitägigen Vorbereitungsseminar in New York, bin ich nun bei meiner Gastfamilie in Scottsdale, Arizona.
Die Hitze ist sehr gewöhnungsbedürftig, jedoch ist meine Gastfamilie (ein älteres Ehepaar im Ruhestand) sehr nett und hilfreich bei allen organisatorischen Angelegenheiten, wie dem Kauf eines Autos oder der Besorgung einer Social Security Number.
An dieser Stelle nochmal vielen Dank, dass Sie mir die Teilnahme an diesem Programm ermöglichen.
Ich verfolge aufmerksam Ihren Wahlkampf und finde es Schade, dass ich die Podiumsdisskusion in Bocholt, sowie den Besuch von Frau Nahles verpassen werde.
Dennoch wünsche ich Ihnen viel Erfolg im Wahlkampf.

Freundliche Grüße,
Helen Ewald

Helen Ewald ist eine Austauschschülerin die im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts Programms (PPP) für ein Jahr in die USA gereist ist. Hierfür habe ich die Patenschaft übernommen. Helen Ewald ist gelernte Chemielaborantin, 21 Jahre alt und kommt aus Isselburg.

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Ingrid Arndt-Brauer, MdB


Ingrid Arndt-Brauer, MdB
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Steinfurt/Borken I

Gronau. Im Alltag sind sie eher unscheinbar, aber nicht mehr wegzudenken: Vliesstoffe aus Recyclingmaterial. Dass eine Vielzahl dieser Vliese im westlichen Münsterland, genauer gesagt in Gronau hergestellt werden, ist vielen Verbrauchern nicht bekannt. Das Sommerprogramm der SPD Gronau führte diese jetzt zur ALTEX Gronauer Filz GmbH & Co. KG, deren Tagesgeschäft die Herstellung von technischen Vliesstoffen ist.

Die Gronauer SPD-Delegation und ihre Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer wurden von dem Geschäftsführer Dirk Tunney und Gerwin Homölle, Vertriebsleiter bei der ALTEX Textil-Recycling-Epe, in Gronau in Empfang genommen.

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